#38 Schwimmen in der Stadt

Architekturpodcast Morgenbau #37 8 - Schwimmen in der Stadt
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Im Gespräch mit Jan Edler, Architekt und Mitinitiator der Initiative Fluss Bad Berlin: Warum nicht nur Ausflugsboote die Spree nutzen sollten, sondern auch den Berliner:innen das Schwimmen in der Stadt wieder erlaubt werden sollte.

„Der Spreekanal wird für die Schifffahrt nicht mehr wirklich genutzt. Deshalb kam uns die Idee, hier doch schwimmen gehen zu können.“

Fluss Bad Berlin

Fluss Bad Berlin ist ein Verein, der sich dafür einsetzt, dass die Berliner:innen wieder im Spreekanal schwimmen gehen können. Der Spreekanal soll als wertvoller öffentlicher Raum in der Mitte Berlins reaktiviert und das Schwimmen wieder erlaubt werden.

Aus einer Idee, die die Brüder Jan und Tim Edler vor rund 30 Jahren erstmals veröffentlichten,  entwickelte sich die Initiative Fluss Bad Berlin. Obwohl die Idee bis heute wegen zahlreicher Widerstände in Berlin nicht umgesetzt werden konnte, agiert der Verein weiterhin – er hat mehr als 500 Mitglieder und organisiert seit letztem Jahr regelmäßige Schwimmdemos, um auf das Projekt aufmerksam zu machen.

Jan Edler

Jan Edler lebt und arbeitet in Berlin als Künstler und Architekt. Sein Bruder Tim Edler rief Ende der 1990er-Jahre das Projekt Fluss Bad Berlin ins Leben. Seitdem engagieren sich beide Brüder für die nachhaltige Umgestaltung des innerstädtischen Spreekanals in Berlin.

Jan und Tim Edler führen zudem gemeinsam das Berliner Büro realities:united. Hier arbeiten sie an der Schnittstelle von Architektur, Kunst, Technologie und Stadtentwicklung. Dabei entstehen temporäre wie dauerhafte Installationen, urbane Interventionen und konzeptuelle Architekturprojekte in unterschiedlichen Maßstäben.

Zusätzliche Infos:

Zusammenfassung des Gesprächs auf nextroom.at:

  • Jan Edler – Schwimmen in der Stadt

Coverbild:

Ostkreuz